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Prof. Dr. Christoph Brumann

Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung
Advokatenweg 36
06114 Halle (Saale)

http://www.eth.mpg.de/cms/de/people/d/brumann/   

geb. 1962; 1984-1991 Magister-Studium der Völkerkunde, Japanologie, Sinologie, Linguistik und Soziologie an der Universität zu Köln; 1987-1988 Sprachstudium an der Sophia University Tōkyō (Japanese Language Institute); 1992-1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie der Universität zu Köln; 1997 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln zum Thema „Die Überlebensbedingungen kommunitärer Gruppen. Eine vergleichende Untersuchung”; 1998-1999 Research Fellow (gairai kenkyū-in) am National Museum of Ethnology Osaka, Prof. Dr. Hirochika Nakamaki zugeordnet; 1999-2007 Wissenschaftlicher Assistent (C1) am Institut für Ethnologie der Universität zu Köln; 2004-2005 Vertretung einer C3-Professur für Modernes Japan, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 2005 Habilitation über *„A Right to the Past. Tradition, Democracy, and the Townscape in Contemporary Kyoto” und Erteilung der venia legendi für Völkerkunde an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln; 2007-2008 Vertretung einer C3-Professur am Institut für Ethnologie, Universität Tübingen; 2008-2010 Heisenberg-Stipendiat der DFG; 2009 Wechsel an das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle/S.; seit 2010 dort Forschungsgruppenleiter. Seit 2009 Erster Vorsitzender der Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF).

Forschungsinteressen und Erfahrungen im Bereich des Graduiertenkollegs

Utopische Kommunen in Japan als Extremfall bürgerlicher Vergesellschaftung waren mein erstes ethnologisch-japanologisches Forschungsthema, das ich danach zu einer weltweiten Vergleichsstudie ausgebaut habe. In meinem Habilitationsprojekt habe ich in der alten Hauptstadt Kyoto ethnographische Feldforschung zu den Konflikten um das Stadtbild und die Erhaltung des öffentlichen Kulturerbes betrieben. Dabei spielten die Interaktionen zwischen Bürgerinitiativen aller Couleur, der Stadtverwaltung und der Bau- und Immobilienbranche eine zentrale Rolle. Spannungen zwischen NGOs, der kritischen Öffentlichkeit und Staatsvertretern sind auch in meinem gegenwärtigen Hauptprojekt zum UNESCO-Welterbe als transnationalem Institutionengeflecht ständig präsent und werden in meiner diesbezüglichen Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein wichtiges Thema sein.

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